Lubuntu Image für Schul-PC – alle Programme

Yep, Ubuntu 12.04. hat keinen Support mehr, Zeit für ein frisches Linux Image für unsere Schulrechner. Diesmal möchte ich vor dem Rollout von Lubuntu möglichst alle Pro­gramme/Dies & Dat doku­men­tieren, die mit diesem Image aus­ge­liefert werden. Die folgende Liste wird jetzt weiter wachsen, vielleicht auch mit Hilfe Eurer Anregungen.

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Scribus 1.5.1 über PPA installieren

scribus-logo

Das DTP-Programm Scribus befindet sich in Weiterentwicklung. Die Stable-Version liegt bei 1.4. Die unstable 1.5-Serie ist eine Entwicklungsreihe hin zu 1.6. Trotz der Warnung, diese nicht für produktive Zwecke zu benutzen, lohnt sich das Ausprobieren. Man kann die 1.5 neben der 1.4 Version installieren. Die 1.5-Version bietet tolle Features (Bericht folgt). Manchesmal trifft man auf (noch) leere Menuflächen, häßliche Icons. Warnung: 1.5 Dateien sind nicht abwärtskompatibel. Installation:
sudo add-apt-repository ppa:scribus/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install scribus-trunk

Nichts klappt, Deinstallation gewünscht? sudo apt-get remove scribus-trunk

Ein paar Eindrücke von Scribus 1.5 →


LibreOffice: ›kein SDBC-Treiber gefunden‹

libreoffice

Wenn LibreOffice 5.0.2 Base gestartet wird (mein System Linux Mint 17.2.; LibreOffice über PPA installiert), kommt folgende Fehler­meldung:Die Verbindung zur externen Daten­quelle konnte nicht hergestellt werden. Es wurde kein SDBC-Treiber für die URL 'sdbc:embedded:hsqldb' gefunden. Grund ist eine fehlende Lib, die eventuell über die PPA nicht ausgeliefert wurde. Lösung ist Nachinstallation per apt-get:
sudo apt-get install libreoffice-sdbc-hsqldb. Danach ist eventuell ein Ausloggen aus dem System nötig, Neustart LibreOffice und das Problem ist beseitigt.


Bildschirm Gamma einstellen

Was, wenn der Monitor schlapp aussieht, oder gar überstrahlt? Eine Möglichkeit ist die Einstellung des Gammas. Die Gammakorrektur erfolgt mit xgamma. xGamma lässt sich einfach im Terminal bedienen:
xgamma -gamma 1.0
Die Angabe von 1.0 ist normal, 0.8 ist weniger (kräftigere, dunklere Anzeige), 1.3 ist mehr und so weiter.


One to rule them all: Enpass Password Manager 5.0 RC

enpass_rc

Immer gibt es ein Programm, das die Diskussion und den Ärger mit ver­gleich­baren Programmen vergessen machen will. Hier steht eines am Start, welches dieses Ver­sprechen einlösen möchte. Der Passwort-Manager, der alles kann: er versteht die (proprietären) Passwort-Samm­lungen anderer Programme und importiert diese, er ist kostenlos, er steht für alle denkbaren Betriebs­systeme bereit und ist auch Cross-Device (von Linux bis hin zu AppleWatch) tauglich. Die Daten werden lokal (gut!) gespeichert in einem AES-256 Schlüssel (okeey…). Sharing und Syn­chro­ni­sation von Daten in der Cloud ist auch möglich, aber das Risiko sollte einem klar sein. In der Version 5.0 RC scheint auch die Browser-Plugin Fähigkeit gegeben bzw. verbessert worden zu sein.
erste Eindrücke von der GUI →


Raspberry Anzeigetafel mit VNC steuern

Raspberry_Pi_Logo

Unsere Anzeigetafel in der Pausenhalle (in Kioskmode) soll per VNC erreich­bar sein. Ein Raspi ist Host. Änderungen der Anzeige übers Netzwerk sind damit auch für Computer­laien (Kollegen, Schulleitung) machbar. TightVNC scheidet als Möglichkeit aus, da es über Netzwerk nur virtuelle Desktops aufbaut. So ist ein Zugriff auf den jeweils aktuellen grafischen Desktop auf dem Raspberry nicht möglich. Geeignet ist X11VNC. Dieser Server gibt den aktuellen Bild­schirm des Hosts-Rechners wieder.
Setup und Autostart →


Welches Linux in der Schule?

tux100

Eine Unzahl von Distri­bu­tionen ist erhältlich. Wesentliche An­for­de­rungen für den hek­tischen Schul­alltag: Stabilität des Systems, Sicherheit durch langfristige Updates, Erhält­lich­keit diverser Software für das OS, Doku­men­tation, Community und universelle Lauf­fähig­keit. Eine Distri­bution sollte ein konservatives GUI aufweisen. Kriterium an deutschen Schulen ist auch die Lauf­fähigkeit auf veraltetem Schul-Equipment.

Kriterienraster und Vergleichschart→


Mit Inxi System- und Hardwareinfo finden

Für Reparaturen oder Debugging braucht man schnell Systeminformationen. Ein hilfreiches Tool fürs Terminal ist Inxi. Installation:sudo apt-get install inxi Mit Inxi kann man alle Details erfassen wie z.B. Hardware, CPU, Treiber, Xorg, Desktop, Kernel, GCC version, Processe, RAM-Nutzung usw.
Beispiele der Nutzung →