Scribus 1.5.1 über PPA installieren

scribus-logo

Das DTP-Programm Scribus befindet sich in Weiterentwicklung. Die Stable-Version liegt bei 1.4. Die unstable 1.5-Serie ist eine Entwicklungsreihe hin zu 1.6. Trotz der Warnung, diese nicht für produktive Zwecke zu benutzen, lohnt sich das Ausprobieren. Man kann die 1.5 neben der 1.4 Version installieren. Die 1.5-Version bietet tolle Features (Bericht folgt). Manchesmal trifft man auf (noch) leere Menuflächen, häßliche Icons. Warnung: 1.5 Dateien sind nicht abwärtskompatibel. Installation:
sudo add-apt-repository ppa:scribus/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install scribus-trunk

Nichts klappt, Deinstallation gewünscht? sudo apt-get remove scribus-trunk

GUI und so

Natürlich sollte die Bedienbarkeit einer App gewährleistet sein, wenn man schon mit einer Beta hantiert. Es sieht bislang gut aus, wenn auch nicht immer vollständig oder konsistent (Wechsel des Iconstils bei Speichern/Öffnen-Dialogen). Als Übungs-Programm zur Verdeutlichung eines Print-Workflows reicht Scribus sicher für den Unterricht.

Gut sortiertScribus151-sonderzeichen-paletteViele FeaturesScribus151-FeaturesWirkt vollständigScribus151-bedienung

Profistimmen zum Programm

Publisher Insider hat sich Scribus angesehen und einen Vergleich zu InDesign gewagt:

4 Responses to “Scribus 1.5.1 über PPA installieren”

  1. Wäre da an Feedback interessiert, da Inkscape ja leider nicht für Druckvorstufe geeignet ist 🙁

    Antworten
    • Tja, die Eignung für semiprofessionelles Arbeiten (also geeignet für Schulansprüche allemal) scheint gegeben nach flüchtigem Durchklicken. Vielleicht wird Scribus der InDesign-Killer? Für anspruchs(vollere) Dokumente als die mit LibreOffice erzeugte, zum Flyer reicht es bestimmt.
      Interessant wird es natürlich bei der Ausgabe als Vorbereitung für den Druck. Kann Scribus vernünftig zu separierende PDFs erzeugen? Werde beim nächsten Projekt mal meinen Belichter ansprechen, ob diese Dateien brauchbar sind.

      Antworten
      • Mit vernünftig zu separierenden PDFs meinst du wohl, dass das Farbmodell CMYK ordentlich angewendet wird, oder?
        Ich habe mit Scribus der 1.4er Reihe fünf umfangreiche Schülerzeitungen und eine Abizeitung gesetzt – und nie Probleme mit der Druckerei (genau genommen waren es zwei verschiedene Druckereien) gehabt. Man kann sich mit jeder DTP-Software mächtig ins Knie schießen, wenn man nicht weiß, was man tut, bzw. sich nicht damit beschäftigen möchte.
        Als Scribus-Forum empfehle ich scribus-user.de/forum

        Sofern man nicht Dokumente anderer DTP-Programme öffnen muss (mit 1.6 bzw. 1.5 wird da schon einiges besser als vorher – rudimentäre Unterstützung für MS Publisher, Apple Pages und bestimmte Formate von Quark XPress und InDesign) oder wirklich eine spezielle Funktion von einem propritären Programm benötigt, gibt es meines Erachtens keinen Grund, Scribus nicht einzusetzen, bzw. ihm zumindest eine Chance zu geben. In diesem Interview listet ein Scribus-Entwickler sogar Funktionen auf, die InDesign nicht beherrscht!

        Antworten
        • Hallo Julius, das macht Mut, danke für die Informationen! Nächste Publikation bekommt Scribus eine Chance!

          Antworten

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