LibreOffice: ›kein SDBC-Treiber gefunden‹

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Wenn LibreOffice 5.0.2 Base gestartet wird (mein System Linux Mint 17.2.; LibreOffice über PPA installiert), kommt folgende Fehler­meldung:Die Verbindung zur externen Daten­quelle konnte nicht hergestellt werden. Es wurde kein SDBC-Treiber für die URL 'sdbc:embedded:hsqldb' gefunden. Grund ist eine fehlende Lib, die eventuell über die PPA nicht ausgeliefert wurde. Lösung ist Nachinstallation per apt-get:
sudo apt-get install libreoffice-sdbc-hsqldb. Danach ist eventuell ein Ausloggen aus dem System nötig, Neustart LibreOffice und das Problem ist beseitigt.


Schönere Logfiles mit ccze

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Um die mäßige Übersicht bei Logfiles zu verbessern, kann man das Tool ›ccze‹ installieren: sudo apt-get install ccze
Nun kann man mittels nachgestellter Pipe im Terminal erfreulich augenschonend Logfiles betrachten. Hier ein Beispiel bei Nutzung von ›tail‹: sudo tail /var/log/mail.log | ccze -A
Unterschiede →


Go for it! – eine kleine ToDo-App

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Wer auf die Schnelle eine kleine App braucht, um übersichtlich ToDo-Listen zu pflegen, kann ›Go for it!‹ ausprobieren. Mittels PPA ist das Teil schnell auf deiner Linuxbox (unterstützt wird Wily, Vivid, Utopic, Trusty, and Precise):

sudo add-apt-repository ppa:mank319/go-for-it
sudo apt-get update
sudo apt-get install go-for-it
Es gibt auch eine Windowsversion–, für MacOSX ist eine geplant.
was macht Go for it! besonders? →


Bildschirm Gamma einstellen

Was, wenn der Monitor schlapp aussieht, oder gar überstrahlt? Eine Möglichkeit ist die Einstellung des Gammas. Die Gammakorrektur erfolgt mit xgamma. xGamma lässt sich einfach im Terminal bedienen:
xgamma -gamma 1.0
Die Angabe von 1.0 ist normal, 0.8 ist weniger (kräftigere, dunklere Anzeige), 1.3 ist mehr und so weiter.


One to rule them all: Enpass Password Manager 5.0 RC

enpass_rc

Immer gibt es ein Programm, das die Diskussion und den Ärger mit ver­gleich­baren Programmen vergessen machen will. Hier steht eines am Start, welches dieses Ver­sprechen einlösen möchte. Der Passwort-Manager, der alles kann: er versteht die (proprietären) Passwort-Samm­lungen anderer Programme und importiert diese, er ist kostenlos, er steht für alle denkbaren Betriebs­systeme bereit und ist auch Cross-Device (von Linux bis hin zu AppleWatch) tauglich. Die Daten werden lokal (gut!) gespeichert in einem AES-256 Schlüssel (okeey…). Sharing und Syn­chro­ni­sation von Daten in der Cloud ist auch möglich, aber das Risiko sollte einem klar sein. In der Version 5.0 RC scheint auch die Browser-Plugin Fähigkeit gegeben bzw. verbessert worden zu sein.
erste Eindrücke von der GUI →


›Apropos‹ Wochenende

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Für kleine Spielereien im Terminal: ›Apropos‹ ist eine nette kleine App, die zusätzliche Informationen liefert. Zum Beispiel so:
apropos irgendeinBefehl
Für »apt-get« kommt leider nichts wirklich neues heraus:
apropos apt-get
apt-get (8)-APT-Werkzeug für den Umgang mit Paketen--Befehlszeilenschnittstelle

viel Spaß mit ›Apropos‹ →


Hack als Font für Dein Terminal

Kleine Verbesserungen können große Auswirkung haben. Das gilt für den freien Font (nun gut, nicht ganz frei, es gilt die Modified Sil Open Font License) ›Hack‹. Bislang nutzte ich den Font ›Panic Sans‹. Dieser ist platz­sparend und gut lesbar. Hack ist aber ein kleines bischen mehr ›crisp‹. In Vorschau wirkt der Font recht häßlich, im Terminal auf dunklem Untergrund und bei kleinerem Schriftgrad spielt die Schrift Stärken aus. Die ›0‹ (=Null) beispielsweise wird mit einem langen Binnenstrich besonders gut gekenn­zeichnet, was ja recht wichtig ist. Hack hat offene Punzen, wie es sich für eine moderne Schrift gehört. Serifen werden überall eingespielt und erzeugen eine gute Leselinie. Ein gemeines ›l‹ ist nicht nur ein Strich, sondern hat zwei Schwünge oben und unten (vergleiche mit der Source Sans Pro). Ich empfehle, diese und weitere Merkmale am besten selbst durch Ausprobieren kennen­zu­lernen und den Font für Linux hier herunter­laden.
font-hack noch einige Impressionen (inklusive Wallpapers) →