Linux Mint_ ERROR: Error installing jekyll

Bei der Installation dem Installationsversuch von Jekyell, einem Site­ge­ne­ra­tor, der ver­ein­facht gesagt statische Websites aufbaut, gab es folgende Fehlermeldung:

sudo gem install jekyll
Building native extensions. This could take a while...
ERROR: Error installing jekyll:
ERROR: Failed to build gem native extension.
current directory: /var/lib/gems/2.3.0/gems/ffi-1.9.18/ext/ffi_c
/usr/bin/ruby2.3 -r ./siteconf20170810-26551-1yv4yg3.rb extconf.rb
mkmf.rb can't find header files for ruby at /usr/lib/ruby/include/ruby.h
extconf failed, exit code 1

1. Ruby gesucht

Zunächst brachten mich andere Fehlermeldungen auf die Spur, dass Ruby installiert werden müsste.

Jekyll itself comes in the form of a Ruby Gem, which is an easy-to-install software package. To install Jekyll and all its default dependencies, launch your favorite command line tool and enter the following command…

Die obige Fehlermeldung wies dann auf Ruby-Dev hin. Das lässt sich dann mit Hilfe der Repositories von Linux Mint erledigen:
sudo apt-get install ruby-dev, was in Folge zwei Pakete installiert:
Die folgenden NEUEN Pakete werden installiert:
ruby-dev ruby2.3-dev

Nun verläuft die Jekyll-Installation in ruhigem Fahrwasser:
sudo gem install jekyll
Building native extensions. This could take a while...

Nun rattern cirka 50 Codezeilen herunter, bis das aktuelle Jekyll installiert ist.

2. Warum das alles?

Jekyll baut ohne die dynamische Nutzung serseitiger Datenbanken Websites mit statischen Seiten auf. Eine Page ist jeweils eine Seite HTML. Die Webseiten werden also nicht on Demand aus Einzelteilen jeweils von einem Webserver (z.B. Apache) zusammengebaut und ausgeliefert.

Altmodisch programmierte Seiten und doch moderne Entstehung

Die Struktur der HTML-Seiten wirkt solide handgestrickt und ist doch modern, weil über Zwischenablage und Kolloboration und mittels GitHub ›schnelle‹ Sites aufgebaut und aufgestellt werden können.
Zudem kann SASS (eine weitere Preprocessing Machine) eingesetzt werden.

Meine Hoffnung ist es, Schülern mittels strukturierter Ablage den Aufbau von Websites mit Meta-Werkzeugen zu ermöglichen (mein WordPress-Experiment als ›einfach‹ zu bedienende Datenbank-App ist erfolgreich gelaufen). Es gibt mittlerweile ein Dutzend dieser Website-Generatoren, doch Jekyll scheint am bestern dokumentiert. Dazu dann später.

2 Responses to “Linux Mint_ ERROR: Error installing jekyll”

  1. >Die Webseiten werden also nicht on Demand aus Einzelteilen jeweils von einem Webserver (z.B. Apache) zusammengebaut und ausgeliefert.

    Das ist meiner Meinung nach etwas ungünstig formuliert. Ein „normales“ CMS mit Datenbank erzeugt die jeweilige Seite wenn sie aufgerufen wird (sofern kein Cache vorhanden ist) und übermittelt diese dann an den Webserver. Systeme wie Jekyll erzeugen die Seiten einmal und der Webserver liefert sie aus, wenn jemand sie aufruft. In beiden Fällen wird ein Webserver benötigt und dieser baut dann auch nichts aus Einzelteilen zusammen. Oder habe ich gerade einen Denkfehler?

    >Es gibt mittlerweile ein Dutzend dieser Website-Generatoren, doch Jekyll scheint am bestern dokumentiert.

    Jekyll hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Aber zugegeben es gibt auch so manche Software seit Jahren mit einer beschissenen Dokumentation.

    Mir sind Lösungen mit Datenbanken zwar deutlich lieber, aber trotzdem finde ich solche Systeme wie Hugo recht interessant. Allerdings schreckt mich der damit verbundene Workflow ehrlich gesagt ab, obwohl ich täglich mit Linux arbeite. Wenn ich einen Artikel veröffentlichen will, will ich nicht erst im Terminal oder mit Github herumbasteln. Zudem habe ich auch nicht überall die Möglichkeit dazu mich beispielsweise per SSH auf meinem Webspace einzuloggen. So etwas wie Jekyll, Hugo oder Octopress mit einem offiziellen grafischen Backend wäre mir da schon lieber (ja in dem Fall bin ich wirklich eine faule Sau :D)). Aber solche Backends gibt es irgendwie immer nur von Dritten die nach kurzer Zeit die Entwicklung einstellen.

    Antworten
    • Hallo Captain, danke für den ausführlichen Kommentar! Die Nutzung eines SSG dient natürlich rein meiner Neugier, wie man mit wenigen Befehlen eine Site aufbauen kann. Im Hintergrund dämmert die vage Hoffnung, die Erfahrungen für meine Informatik-Schüler Hipster zu nutzen, um sie zu strukturierten Arbeiten zu bringen bei gleichzeitig tollen Ergebnissen. Die genannten WebsiteGeneratoren muss ich mal ausprobieren 🙂

      Antworten

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