Linux Mint 18.1 mit Kernel 4.10 – mit Ukuu Kernel Update Utility

Experimenten und schnelleren Systemen, ergo schnellerem Arbeiten & Sur­fen, Energieeinsparung & Effizienz usw. bin ich nicht ab­ge­neigt. So muss ein frischer Linux-Kernel ins System gezimmert werden, diesmal der viel­ge­lobte 4.10. Hilfe leistet heute das Ukuu = Ubuntu Kernel Update Utility.

Auf konventionelle Art & Weise

Vor komplizierten Aktionen trotz Risikobereitschaft scheue ich mich, wie zum Beispiel das Selbstkompilieren des Kernels. Auch das vermeintlich leichte Copy & Paste langer Zeilen von Befehlen zum Kernelupdate bietet Ge­fahren­quellen, abhängig von der Person, die alles zusammen­gestellt hatte. Typische Fehler zeigen sich in unstabilen Systemen, Problemen beim Erwachen aus dem Schlaf­zustand, schlecht oder gar nicht funktio­nierenden WLAN-Verbindungen.

Ukuu bringts

Schnell ein Terminal geöffnet und eine PPA (ja, ich weiss, auch ein Risiko fürs System) installiert:
sudo apt-add-repository -y ppa:teejee2008/ppa
sudo apt update
sudo apt install ukuu

Ukuu starten. Dann wird eine Liste aller verfügbaren Kernel geladen & zur Auswahl angeboten. In den Preferences lässt sich von gewünschter Versions­an­zeige (Major oder Point-Releases) bis hin zu Refresh-Intervallen (ein Must-Have für Kernel-Junkies: es könnte ja schon in nächster Stunde eine neue Kernel­version verpasst werden) und entsprechender Notification einstellen.

Einfach aus der Liste den begehrten Kernel auswählen und »Install« klicken. Der Kernel wird geladen & installiert.

Damit das nicht alles zu einfach wirkt (sind wir Apple?), sollte man im Terminal noch einmal die Grub-Einträge aktualisieren:sudo update-grub, dann neustarten, fertig.

Fazit

Ach ja, meine Box (Dell Latitude, E6430) läuft jetzt super. Natürlich viel besser* 😉

  • Booten: Check.
  • Erwachen aus dem Schlafzustand: Check.
  • WLAN: Check.

* Was sagt der Erfinder von Ukuu, Tony:
»That said, there is no major advantage in moving to the latest kernel. There will be performance improvements and new features but they are not noticeable at the user level. Security fixes are back-ported by the Canonical team to the officially supported kernel, so you will have all the security fixes even if you stick with the older kernel.

Install mainline kernels only if they fix any particular problems for you or if you want to try out the latest kernel. Be prepared to face issues, and make sure you are know how to boot to a previous kernel from the GRUB menu.«

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