Hack als Font für Dein Terminal

Kleine Verbesserungen können große Auswirkung haben. Das gilt für den freien Font (nun gut, nicht ganz frei, es gilt die Modified Sil Open Font License) ›Hack‹. Bislang nutzte ich den Font ›Panic Sans‹. Dieser ist platz­sparend und gut lesbar. Hack ist aber ein kleines bischen mehr ›crisp‹. In Vorschau wirkt der Font recht häßlich, im Terminal auf dunklem Untergrund und bei kleinerem Schriftgrad spielt die Schrift Stärken aus. Die ›0‹ (=Null) beispielsweise wird besonders gut gekenn­zeichnet, was ja recht wichtig ist. Hack hat offene Punzen, wie es sich für eine moderne Schrift gehört. Serifen werden überall eingespielt und erzeugen eine gute Leselinie. Ein gemeines ›l‹ ist nicht nur ein Strich, sondern hat zwei Schwünge oben und unten (vergleiche mit Source Sans Pro). Ich empfehle, diese und weitere Merkmale am besten selbst durch Ausprobieren kennen­zu­lernen und den Font für Linux hier herunter­laden.
font-hack noch einige Impressionen (inklusive Wallpapers) →


Libre Office Problem beim ersten Start

libreoffice

Aufgrund einer (versuchten) Neuinstallation von LibreOffice auf Linux Mint 17.2 zeigt sich kurz ein Warnhinweis: »The application cannot be started. User installation could not be completed.« Dieser Hinweis ergibt sich je nach Installationsgrad in Englisch oder auf Deutsch. Üblicherweise probiert man:
sudo apt-get remove --purge libreoffice*
Danach Neuinstallation. Man erwartet, dass die Platte restlos von LibreOffice-Daten geputzt wird, was aber nicht der Fall ist. In Verdacht gerät natürlich die LibreOffice-PPA. Dadurch entstand aber nicht die Problematik.
Problemlösung →


Tracking Schutz in Firefox enablen

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Bisher nutzte ich das Plugin ›Ghostery‹, um Tracking zu verbieten. Vielleicht agiert diese App ähnlich wie ›Adblock Plus‹ und wertet meine Daten doch aus? Nun ermöglicht es Firefox 39, nativ das Tracken zu unter­binden. In die URL-Zeile about:config eingeben, Warnung igno­rieren, und nach folgendem Begriff suchen: privacy.trackingprotection.
Setup →


Digitale Anzeigetafel in Kiosk mode

Raspberry_Pi_Logo

Eine schöne, vollformatige Anzeige von Daten in unserer Pausenhalle braucht vielerlei Einstellungen. Angeschlossen an einen Raspberry Pi 2 B soll auf dem Großmonitor automatisch eine vollflächige Anzeige des Stundenplan ab Upstart entstehen.
Setup →


Raspberry Anzeigetafel mit VNC steuern

Raspberry_Pi_Logo

Unsere Anzeigetafel in der Pausenhalle (in Kioskmode) soll per VNC erreich­bar sein. Ein Raspi ist Host. Änderungen der Anzeige übers Netzwerk sind damit auch für Computer­laien (Kollegen, Schulleitung) machbar. TightVNC scheidet als Möglichkeit aus, da es über Netzwerk nur virtuelle Desktops aufbaut. So ist ein Zugriff auf den jeweils aktuellen grafischen Desktop auf dem Raspberry nicht möglich. Geeignet ist X11VNC. Dieser Server gibt den aktuellen Bild­schirm des Hosts-Rechners wieder.
Setup und Autostart →


Raspberry mit SSH steuern

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Nutzt man einen Raspberry an schwer zugänglicher Stelle, zum Beispiel für ein digitales Anzeigeboard, dann kann man dieses nicht mittels Tastatur und Maus bedienen (Hint: Funkmaus und Tastatur). Eine remote SSH-Ver­bin­dung übers Netzwerk ist praktischer. Über Terminal in den Raspi einloggen. Dort mit: raspi-config das Einstellungsmenu aufrufen.
Setup und Bedienung →


Anzeigetafel mit Raspberry Pi: schwarzer Rand auf Screen

Raspberry_Pi_Logo

Die Ansteuerung unserer Stundenplan-Anzeigetafel soll mit einem Raspberry Pi 2, B erfolgen. Dieses Modell ist zu schwach für YouTube-Filmchen, aber gut genug für Websites, Webserver (dazu später). Sollte ein breiter schwarzer Rand die Fläche der Anzeigefläche verringern, braucht es drei Einstellungen zur Beseitung dieses Übels.

  1. mit NOOBS (beim Systemstart Shifttaste halten) und…
  2. mittels raspi-config in einer Konsole disable_overscan=1 setzen.
  3. Update/Upgrade/Firmware-Update (!) mit sudo apt-get update
    sudo apt-get upgrade
    sudo rpi-update

Neustart des Raspis sudo reboot und die schwarzen Ränder sollten verschwunden sein.